- Wenn oben kein Durchkommen mehr ist
- Wenn der Dachraum bis oben hin vollsteht
- So läuft das Leerräumen oben ab
- Auch einen völlig vollen Dachraum wieder frei bekommen
- Wie lange dauert das Ausräumen eines vollen Dachbodens?
- Was passiert mit Fotos, Dokumenten und anderen persönlichen Sachen?
- Wird der Dachboden nach der Entrümpelung auch sauber gemacht?
Wenn oben kein Durchkommen mehr ist
Eine Dachbodenentrümpelung bei komplett zugestellten Dachräumen ist oft mehr als ein paar Kartons runtertragen. Manchmal geht die Tür nur noch einen Spalt auf, direkt dahinter stehen alte Schränke, Säcke, Kisten und Möbel kreuz und quer. Dazwischen liegen Sachen aus mehreren Jahrzehnten: Weihnachtsdeko, kaputte Stühle, alte Kinderwagen, Farben, Elektrogeräte oder einfach Dinge, die irgendwann mal „vielleicht noch gebraucht“ wurden. Nach Jahren ist dann kaum noch ein Weg frei.
So ein Dachraum wird oft erst zum Thema, wenn ein Umzug ansteht, eine Haushaltsauflösung gemacht werden muss oder der Eigentümer Platz für eine Dämmung braucht. Auch nach einem Todesfall kommt es vor, dass Angehörige plötzlich vor einem vollgestellten Dachboden stehen und gar nicht wissen, wo sie anfangen sollen. Das ist verständlich. Wer noch nie in einem engen, staubigen Dachraum mit schrägen Wänden gearbeitet hat, unterschätzt schnell, wie viel Arbeit darin steckt.
Besonders schwierig wird es, wenn der Zugang eng ist oder nur eine steile Holztreppe nach oben führt. Schwere Möbel tragen ist dort nichts, was man nebenbei erledigt. Ein alter Kleiderschrank muss meistens oben zerlegt werden, sonst passt er weder durch die Luke noch um die Kurve im Treppenhaus. Bei einem ähnlichen Fall lässt sich gut sehen, wie man einen vollgestellten Dachboden in Dortmund komplett ausräumen kann, ohne das Haus oder die Treppe unnötig zu beschädigen.
Ganz oben findet sich außerdem nicht selten Staub, Mäusekot, lose Dämmung oder altes Glas. Da sollte niemand blind in Säcke greifen. Erst wird geschaut, was überhaupt da ist und was getrennt werden muss. Persönliche Unterlagen, Fotos und Schmuck werden nicht einfach zwischen Sperrmüll geworfen. Danach können brauchbare Sachen aussortiert und der übrige Hausrat entsorgt werden.
Am Ende geht es nicht nur darum, Gerümpel zu entfernen. Der Dachboden soll wieder begehbar, übersichtlich und nutzbar sein. Ob später dort Kartons lagern, Handwerker arbeiten oder die Fläche einfach leer bleiben soll: Ein freier Raum macht vieles leichter. Und ganz ehrlich, das Gefühl nach dem Leerräumen ist meistens besser als erwartet.
Wenn der Dachraum bis oben hin vollsteht
Bei einem komplett zugestellten Dachraum hilft ein planvolles Vorgehen mehr als hektisches Ausräumen. Die Entrümpler schaffen zuerst einen sicheren Weg zur hinteren Ecke. Danach werden Kisten geöffnet, Möbel geprüft und die Sachen grob sortiert. Was bleiben soll, kommt an eine feste Stelle. Was weg kann, wird nach Holz, Metall, Elektroschrott, Papier, Restmüll und Sperrmüll getrennt.
Die Hilfe wird besonders oft gebraucht, wenn ein Haus verkauft wird, eine Wohnung geräumt werden muss oder Angehörige eine Wohnungsauflösung vorbereiten. Häufig hat der Dachboden dabei die längste Geschichte. Unten wurde schon vieles ausgeräumt, aber oben stehen noch die schweren und unhandlichen Sachen. Alte Teppiche, Matratzen, Regale und Schränke lassen sich eben nicht einfach allein durchs Fenster werfen.
In der Praxis stehen dort auch oft alte Fernseher, Röhrenmonitore, Kühlschränke oder kaputte Lampen. Diese Dinge gehören nicht in den normalen Müll. Wer unsicher ist, wie sich alte Elektrogeräte und Möbel vom Dachboden entsorgen lassen, findet dafür eine einfache Übersicht mit wichtigen Punkten zu engen Treppen und sicherem Tragen.
Manche Dachböden sind außerdem stark verschmutzt. Nach dem Ausräumen reicht dann ein schnelles Fegen nicht immer aus. Bei Staub, Tierkot oder feuchten Stellen übernehmen Reinigungskräfte die gründliche Reinigung, bei Bedarf auch eine Desinfektion. Wenn sich über Jahre sehr viel angesammelt hat, kann die Arbeit in Richtung Messie Entrümpelung gehen. Auch dann zählt vor allem ein ruhiger Umgang ohne blöde Kommentare.
So läuft das Leerräumen oben ab
Zuerst wird der Zugang zum Dachboden geprüft und ein sicherer Laufweg geschaffen. Dabei klären die Helfer, welche Möbel abgebaut werden müssen und wo das Tragen schwierig wird.
Danach werden Kisten, Säcke und lose Gegenstände Stück für Stück sortiert. Persönliche Papiere, Erinnerungsstücke und Dinge zum Behalten kommen getrennt zur Seite.
Schränke, Regale und andere große Möbel werden bei Bedarf direkt im Dachraum abgebaut. So lassen sich die einzelnen Teile sicherer durch enge Türen, Luken und Treppen transportieren.
Anschließend werden Sperrmüll, Elektroschrott und andere Abfälle fachgerecht verladen. Die Abfallentsorgung erfolgt getrennt, damit nicht alles unnötig zusammen im Restmüll landet.
Zum Schluss wird die Fläche gefegt und grober Staub entfernt. Bei stärkeren Verschmutzungen kann danach noch eine gründlichere Reinigung erfolgen.
Auch einen völlig vollen Dachraum wieder frei bekommen
Viele schieben die Dachbodenentrümpelung lange vor sich her, weil der Anfang einfach zu groß wirkt. Das kennt man: Oben stehen vielleicht zwanzig Jahre Haushalt, unten wartet schon der nächste Termin und keiner hat Lust, jedes Teil dreimal anzufassen. Genau deshalb ist Erfahrung wichtig. Erfahrene Helfer erkennen schnell, was zuerst raus muss, welche Möbel sich zerlegen lassen und welche Sachen besser nicht ohne Handschuhe angefasst werden.
Ein eingespieltes Team arbeitet nicht nur schneller, sondern auch vorsichtiger. In alten Häusern sind Treppen oft schmal, das Geländer wackelt etwas und die Dachbodenluke ist niedriger als gedacht. Da bringt es nichts, einen schweren Schrank mit Gewalt durchzudrücken. Möbel abbauen, Wege freimachen und die Last richtig verteilen spart Zeit und verhindert Schäden an Wänden, Türen und Rücken.
Kunden entscheiden sich auch für diese Arbeitsweise, weil sie nicht selbst Container, Helfer und Fahrten zum Wertstoffhof organisieren müssen. Gerade bei einer Haushaltsauflösung ist ohnehin genug zu erledigen. Die Kollegen übernehmen das Sortieren, das Tragen und die Möbelentsorgung in einem Ablauf. Vorhandene Gegenstände zum Behalten bleiben dabei klar getrennt, damit keine wichtige Kiste aus Versehen mitgenommen wird.
Nach dem Räumen sieht man oft erst, wie groß der Dachboden eigentlich ist. Plötzlich ist wieder Platz, Licht kommt in die Ecken und die Tür lässt sich ohne Schieben schließen. Ob nur ein paar alte Möbel weggebracht werden sollen oder der ganze Raum voll ist: Mit ruhigem Vorgehen, passenden Transportmitteln und Leuten, die solche Einsätze kennen, wird aus einem zugestellten Dachraum wieder ein brauchbarer Raum.
Wie lange dauert das Ausräumen eines vollen Dachbodens?
Das hängt vor allem von der Menge, dem Zugang und den Möbeln ab. Ein kleiner Dachraum mit Kartons und ein paar Stühlen kann oft an einem Tag erledigt sein. Wenn mehrere Schränke, schwere Kisten, alte Elektrogeräte und enge Treppen dazukommen, dauert es länger. Auch das Sortieren braucht Zeit, besonders wenn Unterlagen, Fotos oder Sachen zum Behalten zwischen dem Gerümpel liegen. Bei sehr vollgestellten Räumen ist es sinnvoll, nicht nur nach Quadratmetern zu rechnen. Entscheidend ist, wie gut man hineinkommt und wie viele Wege nach unten nötig sind.
Was passiert mit Fotos, Dokumenten und anderen persönlichen Sachen?
Solche Dinge werden beim Sortieren getrennt gesammelt und nicht zusammen mit Sperrmüll oder Abfällen entsorgt. Gerade auf Dachböden tauchen häufig alte Ordner, Briefe, Fotoalben, Urkunden oder Schmuckschatullen auf. Deshalb wird nicht einfach Sack für Sack blind in den Transporter geladen. Es hilft, vorher klar zu sagen, welche Sachen auf jeden Fall bleiben sollen und wo sie abgelegt werden können. Wenn Angehörige selbst nicht dabei sein können, ist eine feste Ablage für persönliche Fundstücke besonders praktisch. So bleibt am Ende nachvollziehbar, was gefunden wurde und was entsorgt werden durfte.
Wird der Dachboden nach der Entrümpelung auch sauber gemacht?
Nach dem Leerräumen wird normalerweise grober Schmutz, Staub und loser Müll entfernt, damit der Raum ordentlich übergeben werden kann. Bei einem lange nicht genutzten Dachboden kann aber mehr nötig sein. Mäusekot, alte Dämmreste, Spinnweben, feuchte Stellen oder starker Staub brauchen eine gründlichere Reinigung. Dann kommen passende Schutzmittel und bei Bedarf eine Desinfektion zum Einsatz. Eine vollständige Reinigung ist besonders sinnvoll, wenn danach Handwerker in den Raum müssen, eine Sanierung geplant ist oder der Dachboden wieder als Lagerfläche genutzt werden soll. Der genaue Aufwand richtet sich immer nach dem tatsächlichen Zustand oben.
