0157 511 26 437

Ratgeber & Leistung

Wohnungsauflösung mit Abbau schwerer Möbel

Wohnungsauflösung mit Abbau schwerer Möbel
Inhalt

Wenn der große Schrank nicht durch die Tür passt

Bei einer Wohnungsauflösung mit Abbau schwerer Möbel geht es selten nur um ein paar Kartons und einen kleinen Tisch. Oft steht da noch die alte Schrankwand aus dem Wohnzimmer, ein massives Bett, eine Wohnzimmervitrine oder ein Kleiderschrank, der seit zwanzig Jahren an genau derselben Stelle steht. Solche Möbel sehen manchmal harmlos aus, bis man versucht, sie zu bewegen. Dann merkt man schnell: Das Ding passt weder durch die Tür noch um die Ecke im Flur.

Genau an diesem Punkt ist es sinnvoll, nicht mit Gewalt zu ziehen oder den Boden zu zerkratzen. Schwere Möbel tragen ist kein Spaß, vor allem nicht aus dem dritten Stock ohne Aufzug. Dazu kommen enge Treppenhäuser, alte Holzstufen, niedrige Decken und Nachbarn, die natürlich gerade dann mit dem Kinderwagen hoch wollen. Die Entrümpler schauen zuerst, wie das Möbelstück gebaut ist, welche Teile sich lösen lassen und wo der sicherste Weg nach draußen ist.

In der Praxis stehen viele Wohnungsauflösungen nach einem Umzug, einem Todesfall oder vor einer Wohnungsübergabe an. Manchmal zieht ein Angehöriger ins Pflegeheim und die Wohnung muss in kurzer Zeit leer werden. In anderen Fällen wurde jahrelang nichts aussortiert: Im Keller stapeln sich Farbeimer, auf dem Dachboden liegen alte Matratzen und in der Wohnung steht ein riesiger Schrank voller Geschirr, Ordner und Kleinkram. Dann wird nicht einfach nur Möbel ausräumen angesagt, sondern die ganze Wohnung Schritt für Schritt leer gemacht.

Wichtig ist auch, was nach dem Abbau passiert. Alte Möbel wegbringen, Sperrmüll entsorgen und Abfälle sauber trennen gehört dazu. Holz, Metall, Elektrogeräte, Restmüll und Dinge, die noch brauchbar sind, landen nicht einfach alle auf einem Haufen. Gerade bei einer Haushaltsauflösung spart das viel Zeit und verhindert, dass am Ende noch halbe Zimmer voller Reste stehen bleiben.

Wenn nach dem Leerräumen auch Böden, Küche und Bad wieder ordentlich aussehen sollen, passt eine Wohnungsauflösung mit anschließender Grundreinigung gut dazu. Das ist besonders praktisch, wenn die Schlüssel bald abgegeben werden müssen und niemand noch tagelang putzen möchte. So werden Räume freigemacht, Möbel entsorgt und die Wohnung kann anschließend sauber übergeben werden.

Schwere Möbel abbauen und die Wohnung leer räumen

Der Abbau von großen Möbeln ist bei einer Wohnungsauflösung oft der Teil, der am meisten Planung braucht. Ein breiter Eckschrank kann aus zehn oder mehr Einzelteilen bestehen, auch wenn man von außen nur zwei Türen sieht. Betten haben schwere Rahmen, Schränke versteckte Schrauben und bei alten Schrankwänden sitzen die Rückwände manchmal so fest, dass sie erst vorsichtig gelöst werden müssen. Einfach drauflos schrauben bringt da wenig und kann Türen, Spiegel oder Böden beschädigen.

Die Helfer räumen zuerst aus, was noch im Möbel liegt. Gerade Kleiderschränke sind oft voll mit Kleidung, Decken, Büchern oder alten Fotos. Erst wenn alles raus ist, lässt sich das Möbel kontrolliert zerlegen. Schubladen, Türen und Einlegeböden kommen ab, dann werden die größeren Teile gesichert und getragen. Bei sehr schweren Stücken hilft eine Trageausrüstung, damit nicht jede Kante am Treppenhaus hängen bleibt.

Häufig wird diese Hilfe gebraucht, wenn Angehörige nicht vor Ort wohnen oder körperlich nicht mehr schwer heben können. Ein typischer Fall: Die Wohnung der Eltern soll geräumt werden, aber die Kinder haben nur ein Wochenende Zeit. Dann müssen Küche, Schlafzimmer, Keller und manchmal auch die Garage leer werden. Auch nach einer Messie Entrümpelung tauchen oft Möbel auf, die unter vielen Sachen kaum zu sehen waren und erst später abgebaut werden können.

Nicht alles muss automatisch entsorgt werden. Gut erhaltene Stücke können, wenn gewünscht, weitergegeben werden. Was kaputt, feucht oder nicht mehr brauchbar ist, geht mit zur Möbelentsorgung. So bleibt am Ende kein wackeliger Schrankrest im Flur stehen und kein alter Teppich auf dem Balkon liegen.

So läuft das Räumen in fünf Schritten ab

  1. Zuerst wird geschaut, welche Möbel bleiben sollen und was komplett wegkommt. Dabei werden auch Keller, Dachboden, Abstellkammer und Balkon nicht vergessen.

  2. Danach wird der Inhalt aus Schränken, Kommoden und Regalen sortiert. Persönliche Unterlagen, Fotos oder Wertsachen werden nicht einfach mit dem Gerümpel entfernt.

  3. Als Nächstes bauen die Kollegen schwere Möbel in tragbare Teile auseinander. Türen, Schubladen und Glas werden extra gesichert, damit beim Transport nichts bricht.

  4. Die abgebauten Stücke und der übrige Hausrat werden aus der Wohnung getragen. Anschließend erfolgt die Abfallentsorgung nach Material, damit Sperrmüll, Holz und Elektrogeräte richtig weggebracht werden.

  5. Zum Schluss werden die Räume kontrolliert und lose Reste beseitigt. Auf Wunsch kümmern sich die Reinigungskräfte auch um Staub, Spuren hinter den Möbeln und grobe Verschmutzungen.

Große Möbel raus, Wohnung bereit für die Übergabe

Viele Kunden entscheiden sich für erfahrene Helfer, weil bei schweren Möbeln Kleinigkeiten schnell zum Problem werden. Ein falscher Griff, und schon hat die Schranktür eine Macke oder die Wand im Treppenhaus einen Kratzer. Bei einer eingespielten Räumung weiß jeder, was als Erstes weg muss, welche Teile zu zweit getragen werden und wo man kurz Platz schaffen sollte. Das macht den Tag ruhiger, gerade wenn nebenbei noch Schlüssel, Verträge und viele persönliche Erinnerungen im Kopf herumgehen.

Auch bei Zeitdruck bringt eine klare Reihenfolge viel. Erst die Räume freimachen, dann die großen Möbel abbauen, anschließend den Hausrat entsorgen und zuletzt sauber durchgehen. So muss niemand über Säcke, Bretter und Schubladen steigen. Bei einer Kellerentrümpelung kommt es außerdem oft vor, dass dort noch alte Schränke oder Werkbänke stehen. Solche Sachen werden direkt mit eingeplant, statt sie am Ende als böse Überraschung übrig zu lassen.

Besonders angenehm ist es, wenn nach dem Tragen nicht noch der ganze Putzaufwand offen bleibt. In Städten mit vielen Mietwohnungen steht die Übergabe oft sehr schnell an. Wer zum Beispiel eine Wohnungsauflösung in Herne mit anschließender Grundreinigung braucht, kann das Leerräumen und die Reinigung passend zusammen erledigen lassen. Küche, Bad und die Stellen hinter den großen Möbeln werden dann nicht übersehen.

Das Team arbeitet dabei nicht nach dem Motto: Hauptsache schnell raus. Es geht darum, die Wohnung ordentlich auszuräumen, brauchbare Dinge zu beachten, Abfälle sauber zu entsorgen und die Räume so zu hinterlassen, dass der nächste Schritt möglich ist. Ob Nachmieter, Vermieter oder Familie: Eine leere Wohnung ohne schwere Möbel und ohne zurückgelassenen Sperrmüll nimmt allen Beteiligten eine Menge Stress ab.

Häufige Fragen zum Abbau schwerer Möbel

Kann ein großer Kleiderschrank auch abgebaut werden, wenn er sehr alt ist?

Ja, auch alte Kleiderschränke lassen sich meistens zerlegen. Gerade bei älteren Möbeln wird aber vorsichtig gearbeitet, weil Holz spröde sein kann und Schrauben manchmal fest sitzen. Zuerst werden Türen, Schubladen und lose Böden entfernt. Danach wird geschaut, wie Seitenwände, Rückwand und obere Teile verbunden sind. Falls ein Schrank beim Abbau bricht, ist das bei der Entsorgung meist kein Problem, denn er soll ja ohnehin weg. Wichtig ist nur, nicht mit Gewalt zu ziehen, damit Wände, Boden und Treppenhaus heil bleiben.

Muss die Wohnung vor dem Abbau der Möbel schon komplett ausgeräumt sein?

Nein, das muss sie nicht. Häufig stehen noch Kartons, Kleidung, Geschirr und allerlei Kleinkram in der Wohnung. Vor dem Möbelabbau werden die Schränke allerdings leer gemacht, damit sie nicht unnötig schwer sind und nichts herausfällt. Persönliche Sachen wie Fotos, Dokumente, Schmuck oder Schlüssel sollten am besten vorher zur Seite gelegt werden. Bei einer kompletten Wohnungsauflösung kann auch der übrige Hausrat mit ausgeräumt und entsorgt werden. Dadurch bleibt niemand allein mit vollen Regalen und schweren Schrankteilen zurück.

Was passiert mit schweren Möbeln nach dem Abbau?

Nach dem Abbau werden die einzelnen Teile aus der Wohnung getragen und zur passenden Entsorgung gebracht. Holzplatten, Metallteile, Matratzen und Elektrogeräte werden getrennt behandelt, soweit das möglich ist. Möbel, die noch gut erhalten sind, können nach Absprache weitergegeben werden. Kaputte, aufgequollene oder stark verschmutzte Stücke gehen in die Möbelentsorgung beziehungsweise zum Sperrmüll. Auch wenn ein Möbelstück nur noch aus Brettern besteht, bleibt es nicht im Flur oder im Keller liegen. Ziel ist immer, dass die Räume am Ende frei und ordentlich sind.

Hinweis: Bei stark verschmutzten Wohnungen oder sensiblen Fällen arbeiten wir diskret und ohne unnötige Fragen.

Fragen zum Einsatz

Kurze Antworten

Kann ich einen schwierigen Fall telefonisch erklären?

Ja. Eine kurze Beschreibung reicht für die erste Einschätzung.

Muss ich vor Ort alles vorbereiten?

Nein. Sagen Sie uns, was erreichbar ist und was erledigt werden soll.

Hilfe anfragen

Brauchen Sie Hilfe bei einem schweren Fall?

0157 511 26 437